Obwohl ich mir ja dieses Jahr (auch) die automatische Bewässerung des Gartens als Ziel gesetzt habe, kommen doch immer wieder andere “kleine” Projekte dazwischen- so wie dieses hier:

Mein letztes Jahr neu gekaufter Gasgrill steht nämlich auf der Terasse ganz schön im Weg. Eine Außenküche muss her. Darum habe ich einen Teils des Gartens gepflastert und einen Grillpavillon darauf gestellt.

Leco Grill Grillpavillon

Rund um die Außenküche und das Hochbeet sind auch schon Rasenkantensteine gesetzt, damit der Mähroboter ordentlich fahren kann – das ist jedoch ein anderes Projekt…

Ich habe den Pavillon sowohl im Boden, als auch an der Wand befestigt – steht also Wind- und Wetterfest, das Ding. Schon beim pflastern war klar das ich dort auch Licht und Steckdosen brauche, so dass ich direkt auch ein Leerrohr mit einem 7x 1.5 Kabel gelegt habe. Hinten links auf dem Foto sieht man den Kasten, wo das Kabel endet.

So sieht es im Kasten aus. Rechts oben ist des Leerrohr zu sehen, das senkrecht aus dem Boden kommt. Ich habe schon mal vorsorglich diverse Verschraubungen gesetzt, damit ich das nicht an dem montierten Kasten fummeln muss. Da ich zum ausstanzen der Löcher für die Verschraubungen leider nicht das passenden Werkzeug habe (warum eigentlich nicht…?) habe ich es mit einem Holzbohrer gemacht. Etwas sauerei – funktioniert aber wunderbar.

Holzbohrer für Verschraubungen
Holzbohrer für die Verschraubungen

Nachdem ich dann einige Male gegrillt hatte stellte ich fest, dass es gerade jetzt im Frühjahr in den frühen Abendstunden doch sehr schnell dunkel wird und ich auf jeden Fall ordentliche Beleuchtung zum grillen brauche. Natürlich gibt es die magnetischen und mit Batterie betriebenen Grilllampen – ich kann mich jedoch mit den Dingern nicht so recht anfreunden.

Beleuchtung und Strom hatte ich ja ohnehin vorgesehen, so habe ich mich für zwei LED Spots entschieden, die ich jeweils vorne links und rechts oben in der Ecke des Pavillons montiere. Ich kann beim grillen dann nicht beiden Lampen “im Weg stehen” und kann die Lampen an der Halterung dann auch noch passend ausrichten.

Grill Lampe von Sebson
Grill Lampe von Sebson

Diese Lampen für den Außenbereich von Sebson sind es geworden.

Außerdem habe ich auch direkt etwas Gummikabel mitbestellt. Damit schließe ich die Lampen an die Unterverteilung an und das Kabel befestige ich einfach möglichst verdeckt mit Kabelbindern am Gestänge des Pavillons.

Gummikabel
Gummikabel

Das kurze Anschlusskabel der Lampen haben ich dann mit dem Gummikabel verlängert. Natürlich ordentlich verlötet und mit viel Schrumpfschlauch gesichert und isoliert.

Verlötetes Kabel

Die Lampe selbst befestige ich mit Rohrschellen direkt an den Pfosten des Pavillons. Einfach mit einer kurzen M8 Schraube und einer Mutter und ich kann die Lampe auch noch ordentlich auf den Grill ausrichten.

Das ist richtig helles, weißes Licht und super zum grillen.

Aber auch wenn ich nicht grille möchte ich den Pavillon mit etwas Stimmungslicht erhellen. Ich denke, das wird dann das nächste “kleine” Projekt.

So, es hat etwas gedauert, aber nun habe ich die automatische Bewässerung in Angriff genommen. Dazu muss ich sagen, dass ich meinen ursprünglichen Plan mit den Versenkregnern nicht umgesetzt habe. 🙁

Denn meine Regenwasserzisterne hätte dafür nicht genug Wasser. Könnte maximal ein paar Minuten die Rasensprenger betreiben, dann wäre sie leer. Allerdings hat mein Rasen hier noch nie Wasser bekommen – sollte also nicht schlimm sein.

Ich werde mich also stattdessen auf Hecken, Beete und Topfpflanzen beschränken.

Dazu habe ich erstmal einen Plan gemacht. Hier ist das Grundstück zu sehen und die Pipelines zu den Wassersteckdosen bzw. Wassersteckern.

Bewässerungsplan

Ventil 1: Die beiden Hecken (rot) mit Tropfschlauch
Ventil 2: Terasse (orange) mit Topfpflanzen mit Microdrip
Ventil 3: Großes Blumenbeet (dunkelblau) mit kleinen Sprüher und Microdrip
Ventil 4: Hochbeet (lila) mit Microdrip
Dauerwasser: Für eine Wassersteckdose (hellblau)

Ich habe lange recherchiert, aber mich dann für das Gardena System entschieden. Es besteht letztendlich aus diversen Teilen:
Gardena Wassersteckdosen
100m Gardena Pipeline
Gardena Wassersteckern
Gardena T-Stücken und L-Stücken
Geradena 1″ Anschluss
Entwässerungsventile mit T-Stücken

Das war mein Gardena – Einkauf

Zufällig habe ich entdeckt, das es eine direkte Anschlussmöglichkeit von dem 1″ Gewinde meiner Ventile auf die Pipeline gibt. Somit muss ich da den Querschnitt nicht reduzieren und habe den vollen Wasserdurchfluss zur Verfügung.

Dann ging es ans Verlegen. Zuerst den Boden V-Förmig mit dem Spaten ausgehoben und die Pipeline reingelegt. Die Pipeline hat sich als sehr, sehr störrisch erwiesen. Aber wenn man sie entgegen der Wickelrichtung wieder abrollt, ging es.
Nach dem zuschütten sieht der Garten aus wie nach einem Bombenabwurf, und ich habe dann die Wasser Stecker und die Wasser Steckdosen eingebaut. Im Pumpenhaus kommen jetzt die 5 Rohre an, die ich an meine Verteilung anschließe. Und der Rasen wird schon wieder zuwachsen…

Jetzt folgt die Automatisierung. Ich möchte gerne die Bodenfeuchtigkeit messen sowie den Wetterbericht und den Zisternen-Füllstand berücksichtigen – mal schauen, was so geht…

Nachdem ich lange diverse Internetforen gelesen und mir selbst das Hirn zermatert habe wie ich am effektivsten/günstigsten/schnellsten ein höhenverstellbares Druckbett basteln kann, habe ich nun wie ich finde gute Lösung gefunden.

Zunächst einmal habe ich Recherchiert:

  • Es gibt diverse “Power Tabels” zu kaufen: zu teuer
  • Selbstbau aus Holz mit Stepper Motor und Riementrieb: Zu fummelig und fehleranfällig (und auch teuer)
  • Selbstbau aus Alu und manueller Spindel für die Verstellung: Alu kann ich nicht gut verarbeiten

Dann habe ich bei einem großen Versandhaus sowas hier gefunden:
Laborständer, 100×100

Ich habe dann in die Unterseite des Ständers und in den Boden des Lasercutters 5,5mm große Löcher gebort. Zuvor habe ich den Laborständer natürlich vermittelt und anschließend mit M5 Schrauben befestigt.

Laborständer mit Löchern

Und um das ganze nicht noch weiter zu verkomplizieren habe ich einfach mit einem Kardan-Gelenk und etwas M6 Gewindestange die Drehachse nach außen gelegt und ein paar Muttern mit einander gekontert.

Laborständer montiert mit Gewindestange
Laborständer mit Kardan Gelenk
Laborständer montiert und mit Kardan Gelenk

Der original Drehknauf passt übrigens nicht, da dieser ein Gewinde hat, dass genau “anders herum” geschnitten ist. Also werde ich mir selbst einen Knauf drucken. Die STL-Datei werde ich dann hier wieder zur Verfügung stellen.

Als Druckbett kommt übrigens eine 3mm Stahlplatte zum Einsatz, die ich einfach auf dem kleinen Wagenheber festklebe (doppelseitiges Klebeband).

Auch die Wasserkühlung dieses chinesischen Meisterwerkes war mir ein Graus (Wassereimer mit Teichpumpe drin). Daher musst ich mir auch hier ewas ausdenken, bzw. vorhandene Ideen aus dem Netz adaptieren und für mich optimieren. Primär basiert dieser Umbau auf dem Beitrag der Ct Make 3/2018.

Da es bereits super Komponenten für PC Wasserkühlungen gibt liegt die Idee nahe einfach einen belüfteten Radiator, Ausgleichbehälter und Pumpe zu nehmen um einen aktiv gekühlten und geschlossenen Kreislauf zu bekommen.

Hier die Bauteile:

Radiator 360mm
EHEIM 1048 Pumpe
Drei 120mm Lüfter
Ausgleichbehälter
Schläuche in verschiedenen Durchmessern (6mm, 8mm und 10mm)
Schlauchklemmen für verschiedene Durchmesser
Diverse Adapter von 6mm auf 8mm, 6mm auf 10mm und 6mm auf 6mm sowie 8mm auf 8mm
Spannungswandler LM2596S

Zunächst habe ich die original Schläuche nach innen gelegt und gekürzt. Neben dem Netzteil habe ich die Pumpe positioniert und festgeschraubt. (nicht zu fest, sonst bricht das Plastik der EHEIM Halterung). Direkt davor habe ich den Ausgleichbehälter gepackt und zwar so, das ich diese von oben noch befüllen kann und von der Pumpe aus gesehen etwas Steigung im Schlauch ist, damit die Luft besser entweichen kann. Die Halterung für den Ausgleichsbehälter habe ich natürlich wieder selbst erstellt und gedruckt. Hier die STL-Datei.

Pumpe und Ausgleichbehälter

Dann habe ich eine Halterung (STL-Datei) für den Radiator gedruckt und diesen an der rechten Seite montiert. Zwei große Löcher im Blech ermöglichen die Durchführung der Schläuche. Ich habe zur Sicherheit den Radiator noch geerdet. Für den Fall das die Laserröhre einmal undicht wird liegt hier sonst Spannung an!

Radiator mit Halterung
Stecker mit Erdungskabel
Radiator montiert
Radiator montiert Detail
Radiator mit Halterung und der Anschluss am Stromstecker

Die Pumpe habe ich übrigens auf einen der beiden AC-Stecker hinten rechts gelegt. Bei der Gelegenheit habe ich die nicht vorhandenen Ader-Endhülsen bei beiden Strom-Buchsen “erneuert” – Das ist chinesische Wertarbeit!

Die Lüfter brauchen übrigens 12 Volt, welches das vorhandene Netzteil dankenswerter Weise natürlich nicht direkt zur Verfügung stellt. Das Netzteil liefert aber 24V.

Belegung Netzteil
Netzteilbelegung (Quelle: Ct Make 3/2018)

Ich habe dann den Spannungswandler an 24V angeschlossen, mit einem Messgerät verbunden und so lange an der kleinen Schraube gedreht, bis ich möglichst exakt 12V hatte.

Einmessen Spannungswandler

Den Spannungswandler selbst habe ich mittels zweier Mainboard-Abstandshalter über der Pumpe montiert.

Abstandshalter für Spannungswandler
Montierter Spannungswandler

Um die Lüfter auch schalten zu können habe ich noch einen alten Kippschalter montiert und zwischen 12V+ und die Lüfter geschaltet. Der zweite Schalter ist für den noch geplanten Air-Assist, um die Flammenbildung beim Lasern zu reduzieren.

Schalter auf Frontplatte

Nur noch den Ausgleichbehälter mit destilliertem Wasser füllen, die Pumpe starten und so lange Wasser nachfüllen bis keine Luft mehr im System ist.

Radiator fertig montiert und befüllt
Wasserkühlung fertig montiert und befüllt

Wie ist immer so ist im Leben: Man kann noch so viel planen, irgendwas kommt immer dazwischen und wirft alles wieder durcheinander. 😉

So auch dieses Projekt, denn:
Mein Zisternen-Sensor hat einen Wasserschaden!

Wasserschaden HC-ST04 Ultraschall Abstandssensor
Wasserschaden am HC-ST04 Ultraschall Abstandssensor.

Das kommt daher, dass sich am Deckel über dem Sensor Kondenswasser bildet und dann auf den Sensor tropft. Das ist auch wohl schon im Winter passiert, so durchgerostet wie einige Teile des Sensor-Moduls sind.

Da ich den Sensor nun erneuern muss, bot sich auch die Gelegenheit gleich noch ein paar Dinge mit zu verbessern:

  • Die Halterung. Diese muss jetzt ja auch vor Wasser von oben schützen
  • Außerdem war der Sensor sehr nah über dem Saugschlauch montiert, das brachte die Messung hin und wieder durcheinander.
  • Und dann muss man ja auch alle paar Wochen noch den Schmutz-Fang-Korb sauber machen. Also wollte ich die Kabel steckbar machen um die Wartung zu erleichtern.

Zunächt also musste ein neuer Sensor her. Wie schon zuletzt habe ich einen HC-SR04 besorgt. Diesmal als Set – man weiß ja nie. 😉

Dann habe ich eine neue Halterung entworfen und ausgedruckt. Diesmal mit Deckel und auch etwas näher an der Wasseroberfläche montiert. Es sind drei Teile: Einmal die Halterung, dann der Deckel und dann der Haltewinkel für die Metallschiene swe Zisterne. Alles werde ich mit 6mm Gewindestangen verbinden. Hier gibts auch die .STL Datei.

Zisternen Sensor Halterung 2.0
Neue Halterung für Abstandssensor

Doch bevor ich alles zusammenbaue, hier nochmal die Einzelteile:

Einzelteile Halterung 2.0
Einzelteile Halterung 2.0, M6 Muttern, Unterlegscheiben, Gewindestangen und die gedruckten Halterungen.

Dann habe ich erstmal gelötet und das Kabel bzw. Sensor mit Pfostensteckern versehen. So kann ich das Kabel ganz leicht vom Sensor oder von der Basis trennen.

Und montiert in der Zisterne sieht es dann so aus. Denke, das ist deutlich professioneller als mit der alten Halterung. Und ich hoffe das “Dach” schützt den Sensor ausreichend.

Montierter Abstandssensor in Zisterne
Montierter Abstandssensor in Zisterne

Was macht man wenn man entspannt im Garten sitzt, das schöne Wetter genießt und dann der Postbote 3mal (oder öfters) klingelt?
Man hört ihn nicht und bekommt sein heiß ersehntes Paket nicht.

Dieser Zustand ist natürlich nicht haltbar, so habe ich zusätzlich zu meinen zahllosen anderen Projekten mal schnell ein neues aufgemacht.

Im Baumarkt meines Vertrauens habe ich zusammen mit meiner Sachverständigen für schöne Klingeltöne (aka. Freundin) eine neue Klingel gekauft. Da mein Pumpenhaus direkt an die Terasse grenzt werde ich dort einen Klingeltrafo und einen 1-Port Aktor einbauen, der dann Bus-gesteuert eine Sequenz mit einer kleinen Klingel-Melodie auslöst.

Nötiger Kleinkram

Ich habe mir folgenden Kleinkram zugelegt:
Zuerst das Netzteil / Klingeltrafo von EATON.

Eaton Hutschienen Klingeltrafo

Dann einen einfachen 1-Port-Aktor von MDT (da alle meine Aktoren von MDT sind).

MDT Unterputz 1-Port Aktor

Der Verkabelung im Sicherungskasten sieht dann so aus. Simpel und einfach.

Neu verkabelter Sicherungskasten

Natürlich möchte ich, dass die außen Klingel nur klingelt, wenn auch jemand draußen ist. Das mache ich mal an der geöffneten Terassentür fest. Hier ist die entsprechende Logik dafür. (unterer Teil)

Logik zum Ausführen der Klingelsequenz

Und hier noch ein Screenshot der Sequenz.

Sequenz für das Klingeln

Schon ist das Projekt Gartenklingel fertig und es sollte kein Besuch mehr an mir vorbei gehen.

Fluch und Segen zugleich bei mir: Ich mache immer mehrere Projekte parallel auf. So auch dieses hier. Denn ich wollte immer schon mal einen Lasercutter haben und als ich dann in einer Zeitschrift vom diesem “China-Kracher” gehört habe, habe ich mir nun auch einen solchen zugelegt.

Wichtig: Das hier ist keine Kaufempfehlung für das Gerät. Es ist meinem Empfinden nach nicht wirklich sicher und sieht an einigen Stellen aus wie “mal schnell zusammen geklöppelt”.

Aktuell bin ich dabei ein paar Modifikationen vorzunehmen. Und von diesen möchte ich hier berichten.

K40 Lasercutter
K40 Lasercutter, frisch aus der Packung

Der Laser hat auf den ersten Blick folgende Dinge, die ich verbessern, bzw. optimieren werde:

Meine geplanten Optimierungen

  1. Viele kleine Detailverbesserungen an der Verkabelung, Erdung und Kühlung
  2. Keinen Deckelschalter. D.h. der Laser feuert weiter, wenn der Deckel geöffnet wird
  3. Abenteuerliche Wasserkühlung. Die Wasserpumpe die in einen Eimer soll, mit lose rum hängenden Schlauchenden ist nicht wirklich vertrauenserweckend
  4. Das Druckbett lässt nur kleine Bauteile zu, die fummelig eingespannt werden sollen

Kleinigkeiten:

Zunächst habe ich mal die wesentlichen Dinge überprüft. Z.B. “Ist das Gehäuse geerdet”. Es ist zwar eine Erdungsschraube hinten rechts vorgesehen, aber wurde diese montiert nachdem das Gehäuse lackiert wurde. Sie hat also keinen Kontakt zum Gehäuse. Das habe ich mit etwas Schmiergelpapier nachgeholt und dann einmal alle Masseanschlüsse durchgemessen (0 Ohm!)

Hochspannungsnetzteil
Hochspannungsnetzteil ohne Folie

Dann viel mir auf, das auf meinen Netzteil noch eine blaue Folie klebte. Ich kann mir vorstellen das diese die Wärmeabfuhr des Hochspannungsnetzteils nicht verbessert und habe Sie einfach abgezogen.

Wo ich gerade am Netzteil zugange war viel mir auf, das trotz Aderendhülsen ein paar feine Litze aus den Hülsen heraus ragten. Diese habe ich neu gecrimpt bzw. einfach abgeschnitten.

Deckelschalter

Damit man nicht “im Trott” während des Laserns einfach den Deckel aufmacht und die Finger oder noch schlimmer die Augen in Kontakt mit dem (unsichtbaren !) Laserstrahl kommen, soll sich dieser automatisch abstellen, wenn man den Deckel öffnet. Dazu habe ich einen Microschalter in den Deckel eingebaut und diesen in Reihe mit dem vorhandenen “Laser An”-Schalter geschaltet.

Die rosafarbenen Kabel sind original. Ich habe eines davon durchtrennt und meinen Schalter einfach dazwischen geschaltet. Somit müssen beide Schalter geschlossen sein, damit der Laser feuert.

Deckelschalter im Deckel
Deckelschalter im Deckel
Schalter Durchgeschleift
Schalter Durchgeschleift

Wasserkühlung

Als nächstes steht die Wassserkühlung an. Ich nutze dazu Komponenten für PC Wasserkühlungen und werde einen geschlossenen Wasserkreislauf mit Ausgleichsbehälter und aktiver Kühlung bauen. Die Teile sind schon angekommen, aber ich hatte noch keine Gelegenheit diese zu verbauen. Zumal ich auch noch Halterungen für den Ausgleichsbehälter und natürlich den Kühler entwerfen muss.

Druckbett

Auch für das Druckbett habe ich bisher nur eine Übergangslösung. Die mit ausgelieferte Aluminiumplatte war nicht nur krumm, sondern diese hat natürlich auch das Potential den auftreffenden Laserstrahl wieder nach oben zu reflektieren.

Ich habe diese also erstmal mit einem Gitter (möglichst nicht verbogen) aus dem Baumarkt ersetzt. Der Vorteil dabei: Dadurch das ich das Gitter auf die Schrauben liege bin ich mit der Oberkannte des Gitters nun wieder genau im Fokus des Lasers.

Neues, temporäres Druckbett
Neues, temporäres Druckbett
Neues Druckbett Detail
Neues Druckbett Detail

Auch im neuen Jahr habe ich natürlich wieder einige Ideen, was ich noch alles umsetzen und verbessern möchte.

Neben meiner Gartenbeleuchtung und Bewässerung möchte ich vor allem mein Haus per Sprache steuern. Doch nach den letzten Datenskandalen bei Amazon (siehe z.B. heise.de) möchte ich mir auf keinen Fall eine solche Wanze in mein Haus (vielleicht sogar in jeden Raum) hohlen.

Daher muss ein System her wo
a) ich als Individuum nicht eindeutig identifizierbar bin
b) die Spracherkennung komplett lokal stattfindet

Wie sich einige vielleicht erinnern habe ich schon einmal versucht so ein System im großen Stil selbst aufzuziehen und habe dafür sogar eine Kickstarter Kampagne gemacht (die leider nicht finanziert wurde).

Jetzt werde ich einen neuen Versuch wagen – aber deutlich kleiner. Es gibt mittlerweile diverse Frameworks für Sprachassistenten:

  • MyCroft
  • Snips
  • Jarvis
  • Hound
  • PocketSphinx

Ich bin noch weiterhin in der Evaluierungsphase, aber nach aktuellem Stand überlege ich folgendes zu tun:

  • Einen Fork von MyCroft erstellen und die Verknüpfungen zur Cloud entfernen (was nach den Aussagen auf deren Homepage auch so erlaubt ist)
  • Ein eigenes, neuronales Netz (DeepSpeech) für deutsche Sprache trainieren (oder sollte ich online eines finden dieses benutzen)
  • MyCroft zusammen mit meiner lokalen Spracherkennung nutzbar machen

Einen Fork von Mycroft zu erstellen und diesen offline lauffähig zu machen wird dabei nicht das große Problem sein. Aktuell stehe ich beim neuronalen Netz.

Nachdem ich mich jetzt umfangreich mit dem Thema KI, neuronale Netze und Spracherkennung auseinander gesetzt habe, habe ich mir von “The Spoken Wikipedia” und “VoxForge” rund ca. 250 Stunden deutsche Sprachsamples geladen und diese so umgewandelt, das ich mit DeepSpeech ein neuronales Netz trainieren konnte (hat auf meiner Hardware 3.78 Wochen gedauert).
Die Spracherkennung war schon sehr gut, allerdings nur wenn ich nahe an dem Mikrofron stand. In der Praxis wird aber später z.B. Raumhall die Sprache verändern. Auch darauf muss ich das Netz trainieren. Ich habe also alle Sprachsamples mit Raumhall angereichert (digital natürlich) und trainiere aktuell wieder. Vermutlich wird es ca. 2 Monate dauern, da ich jetzt fast doppelt so viele Sprachdaten habe. Mir ist bewusst das ich auch in der Cloud viel schneller trainieren könnte, jedoch habe ich zu Hause Solarstrom und kann somit (fast) kostenfrei das Netz trainieren.

Und ich setze große Hoffnung in das Mozilla Common Voice Projekt und möchte alle einladen dort mitzumachen. Dort werden Sprachdaten gesammelt und geprüft und dann allen kostenlos zur Verfügung gestellt. Englisch ist bereits fertig und zum Download bereit, an Deutsch wird noch gearbeitet (Stand jetzt 191 Stunden vorhanden). Sobald Deutsch zum Download angeboten wird, werde ich erneut ein Netz trainieren (müssen) um die Erkennung noch weiter zu verbessern. Vielleicht wird Mozilla beim DeepSpeech Projekt auch direkt ein trainiertes Modell für Deutsch zum Download anbieten. (so wie für Englisch geschehen). Dann kann ich mir das Training selbst sparen.

Ansonsten werde ich das Projekt so aufziehen, wie schon bei meinem Listen2Me Projekt geplant:

  • Ein “potenter” Server im Haus (i3, 8 GB, …)
  • In jedem Raum ein Beakon (Pi mit Fernfeld Mikrofon)

Die Beakons senden die Sprache als Stream an den Server, der wandelt die Sprache in Text um und übergibt diesen dann an den digitalen Assistenten. Sobald ich erste sinnvolle Resultate habe, werde ich umgehend einen weiteren Beitrag schreiben.



Nachdem nun jetzt die kalte Jahreszeit angebrochen ist habe ich endlich ein ganz altes Vorhaben realisiert: Ein extra Handtuch Heizkörper im Bad.
Damit ich nicht selbst befüllen und abdichten muss, habe ich direkt einen vorgefüllten besorgt.

Der aufmerksame Leser wird wissen, das ich eine Fußbodenheizung im ganzen Haus habe und das es ein – nicht wirklich gut gedämmter – Altbau ist.
Aufgrund der Einstellung an der Wärmepumpe sorgt die reguläre Heizung für maximal 20 Grad in jedem Raum.
Im Bad finde ich jedoch “es könnte es mehr sein”. 😉

Bevor ich einfach die Wärmepumpe heißer Stelle (was sich auf alle Räume auswirken würde), habe ich mir überlegt einen Handbuch Heizkörper im Bad zu montieren.
So wird es dort nicht nur wärmer, sondern ich bekomme zusätzlich auch noch warme Handtücher.

Gott sei Danke habe ich bei der Neuverkabelung etwas Puffer bei den Kabel eingeplant, indem ich in jeden Raum mindestens ein 5x 1.5 NYM gelegt habe. Im Bad war bisher nur eine Phase belegt (Dauerstrom), so dass ich sehr leicht eine der Steckdosen (auf dem Foto die linke) auf den Port eines Aktors legen konnte und nun eine schaltbare Steckdose im Bad habe.

Auch die Heizung wird ja schon über den KNX-Bus gesteuert, so dass ich nur eine kleine Abfrage einbauen musste, welche die Steckdose des Heizkörpers an- oder abschaltet.

Neue Logik für den Handtuchheizkörper

Da der Heizkörper selbst nur einen Heizstab und kein weiteres Thermostat hat, erschien mir das als die einfachste Lösung.
Nun geht, wann immer die IST-Temperatur im Bad geringer ist als die SOLL-Temperatur auch zusätzlich die Steckdose mit dem Heizkörper an.
Genauer habe ich mich an den Ausgang der Heizventil-Steuerung gehängt. Dort kommt ein Wert von 0-100% raus. Sobald die Logik den Stellmotor für die Fußbodenheizung auf >= 10% regeln würde, geht auch gleichzeitig der Heizkörper mit an.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn ich duschen möchte, stelle ich die Raumtemperatur hoch und durch die Logik geht auch der Heizkörper mit an und ich habs schön warm – inkl. Handtuch! 😉

Handtuch Heizkörper Heizstab

Handtuchheizkörper

Nachdem ich beim letzten Projekt “Zisterne” sehr viel untechnisches machen musste (Buddeln, Holzpumpenhaus bauen, KG Rohre, …)  möchte ich für den Herbst meine Gartenbeleuchtung überarbeiten. Seit Einzug stehen da, mittlerweile stark verwitterte, Edelstahl Lampen mit LED Leuchtmitteln. 4 Stück ums Haus verteilt.

Mein Problem:
1. Machen nicht genug Licht
2. Das Licht ist immer langweiliges weiß
3. Die Lampen sind nicht mehr schön

Ich hatte daher die Überlegung RGB Flutlichter mit WLAN auszustatten (für die Bus-Steuerung) und diese dann im Garten, unter dem Baum, usw. zu verteilen. Dann kann man verschiedene Lichtszenen programmieren oder sogar ständig wechselnde Farbwechsel. So wie z.B. hier. Die erhältlichen Profi-Geräte verwenden DMX und lassen sich daher super ins KNX System einbinden. Nur der Preis entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen: also selber bauen! 😉
(Das mache ich eh am liebsten…)

Jetzt mache ich es genau anders herum und kaufe nicht etwas teures, sondern die billigsten IP68 Strahler mit 10W RGB LED die ich finden konnte.

RGB Fluter von hinten

RGB Fluter mit Fernbedienung

RGB Fluter Set im Karton

 

Immer mit dabei: Die China IR-Farb-Fernbedienung. Die muss natürlich ersetzt werden und die ganze Ansteuerung neu entworfen werden. Ich habe daher die Lampen erstmal zerlegt und geschaut wie die Dinger aufgebaut sind. Gefunden habe ich ein LED Modul und ein Netzteil mit integrierter Steuerung.

Demontierte Lampe mit Steuermodul im Deckel

LED Modul ohne Steuerplatine

 

 

Netzteil und Steuerung fliegen raus, LED Modul darf bleiben. Die Ansteuerung heraus zu finden war simpel, da in meinem Fall die Kabel entsprechend farbcodiert sind.

Natürlich möchte ich die Farben möglichst stufenlos steuern, so dass ich auf eine PWM Steuerung setze. Ein ESP8266 hat ja diverse PWM Ausgänge, die ich dann auf einen MOSFET TIP120 schalte, da die LEDs für die µC Ports natürlich zuviel Strom brauchen. Die Schaltung ist ansonsten sehr übersichtlich. Selbst geätzt ist die Platine ca. 5×3 cm groß. Die nötigen Pinne für die Programmierung des ESP8266 habe ich raus geführt und auf Jumper gelegt. So kann man auch im verlöteten Zustand noch simpel Änderung an der Software im IC vornehmen.

Jedoch habe ich ein Problem mit der Stromversorung! Denn im Original ist diese ja mit der Steuerung kombiniert, so dass ich sie nicht verwenden kann. Lt. meiner Messung brauche ich maximal 1.5A bei 12V wenn alle LEDs auf voller Leistung sind. Ich weiß nicht wie ich ein 25Watt (inkl. Reserve) Netzeil in das kleine Gehäuse bekomme soll. Keine Ahnung was die da in China gebaut haben. Blöderweise ist das Original vollständig vergossen, so dass ich auch nicht nachschauen kann.

Einzige sinnvolle Lösung die mir eingefallen ist: Ein externes Netzteil. Sowas nennt sich dann LED Treiber und wird als IP67 verkauft. Bin mal gespannt, wie lange es durchhält. Habe ein 30 Watt gewählt damit ich direkt zwei Lampen betreiben kann und trotzdem noch genug Reserven vorhanden sind. Damit sich das nachher ordentlich verbauen lässt werde ich auf IP67 Steckverbinder zurückgreifen. Die restliche Elektronik sollte ich aber in der Lampe unterbringen können. Die MOSFETs werden recht warm bei voller Leistung, so dass ich diese mit dem (Metall) Gehäuse verschrauben werde.

So sieht das ganze dann fertig aus.

Montierte Platine, Vorderseite mit Testanschlüssen

Montierte Platine, Rückseite mit ESP und den drei MOSFET

Montierte Platine auf Deckel der Lampe

 

Das Platinen Layout ist etwas ungewöhnlich. Aber ich wollte die MOSFET mit dem Metallgehäuse verschrauben (zur Wärmeableitung) und muss ja noch den Spannungsregler iC unterbringen. Und ich wollte die seriellen PINS des µC zugänglich halten, damit ich ihn auch in der Lampe programmieren kann.

Fritzing Platinenlayout RGB Flood

Hier gibts das Fritzing und den Sketch für den µC.

Und genau wegen dem Platinenlayout ist es aktuell noch im BETA-Stadium. Denn die mechanische Kraft die auf die MOSFET beim einbauen und verschrauben gewirkt hat, hat scheinbar die Kupferbahnen von der Platine gebrochen. Dadurch habe ich jetzt unterbrochene Leitungen oder sogar Kurzschlüsse. Ich werden bei Gelegenheit neue Platinen ätzen und dann versuchen die Kontakte für die MOSFET durchzuverbinden um mehr Stabilität zu bekommen.
Werde dann natürlich vom Ergebnis berichten.

Zur Steuerung:

Mein erstes, redumentäres Protokoll erlaubt einfach ein Senden von R;G;B an die entsprechende IP und der µC stellt das entsprechend ein.
Jetzt möchte ich aber die Steuerung natürlich über meinen Bus lösen und auch Szenen und Animationen möglich machen.

Dazu habe ich das Protokoll um einen vierten Wert erweitert, der die “Art der Überblendung” angibt. Tatsächlich wie schnell er von der aktuellen Farbe auf die übermittelte Farbe wechseln soll (zumindest in etwa). Aktuell hinterlegt ist: Instant (sofort), langsam, mittel, schnell
Die Logik ist direkt im µC der Lampe, so dass ich einfach die gewünschte Farbe und Effekt übermitteln kann – und fertig.

D.h. man kann die Lampe wie folgt ansteuern: http://ip-der-lampe/r/500/g/0/b/750/m/1
Das würde dann Rot auf 500, Grün auf 0, Blau auf 750 setzen und zwar mit dem Effekt 1.
Die PWM Steuerung geht von 0 bis 1024…